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Endlich Lösung für Hessen

Regierung der Nationalen Einfalt in Hessen

Wiesbaden – Nach Wochen der Unentschlossenheit und geplatzten jamaikanischen Ampelträumen gibt es nun endlich Gewissheit aus Hessen. Nach nur 27 Sitzungsminuten gaben die Spitzen der hessischen Parteien die neue Regierung bekannt. Zunächst erklärten Roland Koch (CDU) und Andrea Ypsilanti (SPD) wie es zu dieser ungewöhnlichen Entscheidung kommen konnte. Die prozentuale Verteilung der gültigen, abgegebenen Stimmen habe im Vorfeld für einigen Wirbel gesorgt und alte Bündnisse unmöglich gemacht. Doch jetzt habe man eine Möglichkeit gefunden, den Wählerauftrag umzusetzen. „Der Wähler hat sich ganz klar geäußert,“ so Roland Koch. „Er fordert die Allparteienregierung.“ Im Hintergrund entrollten zeitgleich Tarek Al-Wazir (Grüne) und Jörg-Uwe Hahn (FDP) ein erstes vollkommen unprofessionelles Regierungs-Plakat. „95,5% Hessen – Die Allparteienregierung packt’s an!“ stand dort zu lesen.


Passend zum Ergebnis wurde dann auch die Ministerpräsidentin gewählt. „Wir haben uns für eine Frau entschieden,“ sagte Andrea Ypsilanti kämpferisch. „Christel Wegner hat die meiste Erfahrung bei Regierungen mit Zustimmung im 90-Plus Bereich.“ Die 60-jährige Kommunistin hat bereits ihre Zustimmung signalisiert. Hessens härtester Gegner der Kommunisten, Roland Koch, wird überraschend Teil der neuen Regierung sein. Man habe ihm das Landessicherheitsministerium zugesprochen, womit sich auch die Bundes-CDU zufrieden gibt. Dazu sagte der Generalsekretär Ronald Pofalla: „Wenn schon Überwachungsterror, dann aber von rechts!“

Auch andere Prominente haben ihre Mitarbeit in dem neuen Landesministerium angekündigt. So heißt es aus internen Kreisen, dass sich bereits Otto Schily und Manfred Kanter bei Roland Koch zwecks eines politischen Amtes gemeldet hätten.

Darüber hinaus gab es jedoch nicht nur positives von der Informationsveranstaltung zu berichten. So gab es einen kurzen Tumult zwischen einem Journalisten und mehreren Sicherheitskräften. Dieser wurde ausgelöst, als Roland Koch die Frage des Journalisten darüber, ob er sich im Klaren sei, dass die neue Regierung lediglich über 59,9% Zustimmung der Wahlberechtigten verfüge, mit einer Anordnung zu dessen Abführung beantwortete. In Anschluss wurden alle Anwesenden zur Informationsauswertungskontrolle zurück in die Beobachtungsstelle Hessen-West gefahren.Technorati-Tags: , ,

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