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Aktionsgelage der Jungen Union gegen alle Formen des Extremismus

Die Bundesorganisation der Jungen Union (JU) ruft auf ihrer Internetseite am 3. Dezember zu einem Aktionstag gegen Extremismus. Mit dabei ist auch die „Party-Abteilung“ der JU Köln. Sie haben Erfahrung, wie ein solcher Tag gestaltet und finanziert werden könnte.

Von Horst Paluschke

Die Extremisten haben wieder einmal zugeschlagen. Ihr Ziel ist es Deutschland auch durch schlechte internationale Pressereaktionen zu vernichten. So lauten die Vorwürfe der Jungen Union. Bereits in der Vergangenheit zwangen kommunistische und nationalsozialistische Extremisten Konservative in eine Regierung mit Hitler. Solch extremen Plänen der radikalen Extremisten wollen sie am 3. Dezember mit wehenden Deutschlandfahnen entgegentreten.

Weimar 2.0 verhindern

Die Junge Union Köln hat bereits im letzten Jahr Erfahrung sammeln können bei der Verteidigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung (fdGO). Sie plante 2010 eine Bierfahrt gegen Linksextremismus, den die Bundesfamilienministerin als politisches Projekt unterstützen wollte. Die Reise nach Berlin musste aber auf Druck sanfter Extremisten der Partei „Die Linke“ und dessen willfähriger Hetzpresse wieder abgesagt werden.

Dieses Mal will sich die JU Köln jedoch nicht von den Linken und dem plötzlich und ohne Vorwarnung in Deutschland aufgetretenen nationalsozialistischen Rechtsextremismus einschüchtern lassen. „Wir haben unsere Lektion aus Weimar gelernt,“ sagte der Vorsitzende des Kreisvorstandes Florian Braun. „Deshalb planen wir auch eine zweite Fahrt nach Berlin. Im demokratischen Kampf für die freiheitliche demokratische Grundordnung werden wir niemals aufgeben, niemals kapitulieren!“ Die Fahrt soll am 3. Dezember, dem bundesnationalen Aktionstag, unter dem Motto „BERLIN! BERLIN! WIR FAHREN NACH BERLIN! – gegen Extremismus“ stattfinden. Braun gab an, dass das Abendprogramm bereits seit Monaten stehe, lediglich an der Tagesplanung werde noch gefeilt – schließlich sollen auch die abwegigsten Formen von Extremismus berücksichtigt werden.

Nazi-, Kommi- und Dönerextremisten an einem Tag

Die vorläufige Planung sieht vor, mit einem Kaltgetränk in der naziextremistischen Kneipe „Zum Henker“ in Berlin Schöneweide zu beginnen. Das Trinken sei auch bei dieser Fahrt notwendig, um junge Menschen für Politik begeistern zu können. Unter dem Motto „Kinder statt Inder“ wolle man mit den Extremisten die Unterschiede von nutzbringenden und nutzschmälernden Migranten für Deutschland diskutieren. Anschließend ginge es mit der S-Bahn zur sogenannten „Köpi“ in Berlin Mitte, dem Hausungsort verschiedener Kommi- und Anarchoextremisten. Weiterer Alkoholkonsum habe dabei eine didaktische Funktion, so Florian Braun. „Hier soll sich zeigen, dass trotz des Konsums unterschiedlicher Biersorten von braunlackierten Kommunisten im ‚Henker‘ und Linksextremisten in der ‚Köpi‘, beide Biertrinker sind. So ist das auch mit dem Extremismus!“

Den Tag soll ein Abendessen am Kreuzberger Mehringdamm abrunden. Bei „Mustafas Gemüsekebab“ könnten die Nahrungsgewohnheiten von Dönerextremisten und ausländerextremistischen Radikalen studiert, aber auch die Anziehungskraft von Extremismus auf ganz normale Demokraten verdeutlicht werden. Für den Abend und die Nacht sind verschiedene Bildungsangebote in der Kastanienallee, der Simon-Dach-Straße und dem „Golden Gate“ geplant, bei denen die Themen des Tages noch einmal ausführlicher behandelt werden.

Auch auf die Opfer der Deutschenfeindlichkeit hinweisen

Insgesamt steht aber nicht nur das Problem des Extremismus an den Rändern der Gesellschaft im Mittelpunkt der Reis. Für das Abendessen hat sich die Deutschfamilienministerin Dr. Kristina Schröder angekündigt. Mit einem öffentlichen Vortrag über Deutschenfeindlichkeit will sie Migranten und Menschen, die nicht deutsch sind, die Probleme der Mitte der Gesellschaft erläutern. Auf einfühlsame Weise gelte es zu vermittelt, wie sehr das öffentlich zur Schau getragene Ausländische und Nichtdeutsche auf Deutsche zutiefst verletzend wirken kann. Ziel sei es, ein Mitgefühl von Ausländern und nichtdeutschen Deutschen für die schwierige Situation der deutschen Deutschen in ihrem eigenen Land zu erwecken. Schließlich hätten sie nicht nur fürchterlich unter den zwei Diktaturen gelitten, was von der Öffentlichkeit oft vergessen werde, sondern auch unter rassistischer Deutschenfeindlichkeit. Dabei gelte es auch die Täter beim Namen zu nennen.

„Demokratische Terrorcrew“ auch dabei

Konkurrenz zu der Veranstaltung könnte sich allerdings aus dem eigenen Landesverband ergeben. Die „demokratische Terrorcrew“ der JU Duisburg hat sich ebenfalls für den Aktionstag in Berlin angekündigt. Auch in diesem Jahr sei geplant, das Zeitfenster für den Besuch des Holocaustmahnmals mit Alkoholkonsum und der Demontage von Hostelmobiliar zu füllen. Das wird von dem Bildungsangebot der Kölner nur schwer zu überbieten sein.


Zeitreisen nutzlos

Bötzow – Wissenschaftlern der Universität Bötzow ist es gelungen, einen Wurmlochgenerator zu fertigen, der Wurmlöcher in dem Format von 0,1m x 0,5m x 0,6m erzeugen kann. Mit Hilfe dieser Wurmlöcher seien Reisen durch die Zeit möglich. Dazu Frontentwickler Dr. Mikro-Frank Wussow:

„Die Möglichkeiten dieses Geräts sind unbegrenzt. Wir können zum Beispiel Lotto- und Toto-Ergebnisse in die Zukunft übersenden, um sie in dieser Zukunft einfach so zu haben. Genial!“ Auf die Frage, warum diese nicht in die Vergangenheit geschickt werden würden, um z.B. den Forschungsetat des Instituts aufzubessern, sagte Dr. Wussow, dass der geheime Schwur der Quantenmechaniker solch eine Anwendung strickt verbiete. Genauere Angaben zu dem Schwur wollte er nicht machen.

Ein fragwürdiges Ergebnis förderte das erste Experiment zu Tage. Dabei ließ Dr. Wussow ein Wurmloch in die Zukunft öffnen in welches er eine mit einem Angelhaken bestückte Schnur warf. Diese  zog er nach 2 Minuten wieder heraus.

Auf diese Weise konnte eine Zeitung mit dem Titel „BAZ – Berliner Atzenzeitung“ vom 12. Mai 2010 geborgen werden, deren merkwürdiger Inhalt jetzt die Futurologen beschäftigt und für streng geheim erklärt wurde. Erdbeeren im Winter gelang allerdings ein Handyfoto und gibt hier den Inhalt der Titelgeschichte wahrheitsgetreu wieder:

Hurra – Pflügbert Frieder läd erneut zum Karneval


Berlin – Wieder einmal hat unser großartiger Oberbürgermeister Pflügbert Frieder von der einzigen Partei Berlins (CDU) unsere Herzen mit Glück und Freude erfüllt.

Seit Pflügbert Frieder („Liebling der Herzen“-Award Träger 2009 und 2010) am 24. Dezember 2008 nach dem Tempelhof-Debakel die Mehrheit von 98,5 aller gültigen Stimmen gekommen hatte, geht es steil bergauf mit der Stadt. So konnte die Arbeitslosenquote durch Jobs am Internationalen Flughafen Tempelhof und durch den Bau der 30 Meter hohen Frieder-Statue in Mitte auf 0,2% gesenkt werden.

Um seine großen Verdienste an der Vaterstadt gebührend zu feiern verfügte Pflügbert Frieder (Kriegsnobelpreisträger 2009) den erneuten Aufmarsch des „Karnevals der Leitkultur“. Alle Ausländer sind herzlich eingeladen, das Deutsche zu bewundern und ihm in jeder erdenklichen Weise nachzueifern. Wie immer gibt es Wasser und Brot für alle (Deutschen).

Zu prüfen ist nun, wer dieser Pflügbert Frieder und diese CDU sein sollen, von denen in Berlin niemand etwas gehört haben will. In wie weit diese Informationen irgendeinen Sinn für die Menschheit haben soll bleibt darüber hinaus fraglich.


Yes we can’t!

SPD im Volks-Wahn – Nach Volks-Aktie jetzt auch Volks-Stimme

Berlin – Kurt Beck im Freudentaumel. Sowohl Präsidium als auch Vorstand haben seinem Vorschlag der Privatisierung der Bahn zugestimmt und damit seinen Thron verteidigt. Obwohl es im Vorfeld zu massenhaften Ausschreitungen der Jusos und der Rentner-Sozialisten kam, bei denen Molotow-Cocktails und Steine auf die Parteizentrale geworfen wurden, konnte der „Eiserne Kurt“ seine Linie verteidigen. Demnach werden 24,9% der Aktien auf dem Freien Markt veräußert. Der Clou an der gesamten Geschichte ist allerdings eine Besondere Kondition dieser Aktien. Es sollen Volks-Aktien werden. Bei diesem Konzept sollen die Käufer sich finanziell an allen Wagnissen beteiligen, jedoch kein Mitspracherecht bekommen. Eigentlich eine logische Folgerung aus der Vorsilbe „Volk“. Dazu Innenminister Dr. Wolfgangster Schäuble (CDU): „Genial. Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Verdammt! Da wird jemand für leiden müssen. Schreiben Sie das nicht auf.“

Doch während der Eiserne Kurt noch seinen Rausch ausschläft ist Berlins regierender Oberbürgermeister Klausi Wowereit (www.klauswowereit.de) bereits hellwach und –auf von dieser Idee begeistert. So prahlt er in zahlreichen Internetforen als „reg!erenderOberbuergerme1sta53“ damit bereits letzten Mittwoch die Volks-Stimme erfunden zu haben.

„Es hängt mir schon jetzt zum Halse hinaus! Und dann dauernd die Doppelposts. Ich hoffe die Mods machen da mal was gegen. Das nervt!“ So Bluemchen96 aus dem „Kätzchenfreunde-Zittau“-Forum.

Angelehnt an die Volks-Aktie wird dem Wähler bei Volks-Stimme die finanzielle Beteiligung an staatlichen Unternehmungen ohne Gewinnbeteiligung angeboten im Austausch gegen eine Wertigkeit der Stimme. Überraschend kündigte Wowereit (Skype: Klaus53B3rl1n) an, die Volks-Stimme bereits bei der Volksabstimmung am kommenden Sonntag zum Thema Flughafen Tempelhof einzuführen und diese so in eine Volks-Abstimmung umzuwandeln.

„Dazu musste ich nur den Namen ändern. Schlau, nicht wahr? Und gezählt haben die Stimmen für eine Entscheidung des Senats ja sowieso nicht. Und das ist auch gut so!“ So Wowereit gegenüber Erdbeeren im Winter.

Es bleibt also spannend. Die CDU plant bereits die Volks-Stimme auch im Bund einzuführen, um die Große Koalition in die nächste Wahlperiode rüber zu retten.

AKTUELLER NACHTRAG: Kurz von Redaktionsschluss erreichte Erdbeeren im Winter ein handgeschriebener Brief auf 3 Blatt Toilettenpapier (4-lagig) per Fax von Kurt Beck. Demnach will er auch die SPD reformieren. Zu einer Volks-Partei.