Veteranentag und Veteranenmal für Deutschland

Im öffentlichen Diskurs offenbart sich seit kurzen ein neues Thema:

Braucht Deutschland einen Veteranentag?

Die Antwort kann natürlich nur lauten: Ja! Und noch mehr: Deutschland benötigt nicht nur einen Tag im Jahr, an dem Militärparaden von der Straße des 17. Juni bis zur Frankfurter Alle in Berlin durchziehen, sondern auch ein Ehrenmal der tapferen Verteidiger des Vaterlandes.

Die Bundesregierung hat bereits einen ersten Entwurf des Dresdner Volkskünstlers Manfred Rüdiger erhalten. Rüdigers Ehrenmal soll die besondere Verantwortung für Deutschland, die Gefahr des Todes und die Überwindung der Angst durch Willen und Entschlossenheit darstellen. Dazu plant er eine 22 Meter hohe Statue eines Obergefreiten. Der Soldat soll mit der rechten Hand einen afghanischen Totenschädel und mit der linken seinen Penis umschließen. Ganz so, wie sich auch wirkliche Veteranen der Bundeswehr positionierten, um ihre eigene Angst abzureagieren. Das Vaterland soll durch die Bronzelegierung der Statue versinnbildlicht werden. Deutschland belegte in den zwei Weltkriegen des letzten Jahrhundert nur jeweils den dritten Platz. Als Ort der Soldatenstatue sind bisher der Hof des Bendlerblocks, der Helmholtz Platz oder das Zentrum eines Stelenfeldes in Berlin-Mitte im Gespräch.

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