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Richtigstellung – 13. August 2008 – Britischer Jounalist ist ein Lügner mit dem Gebahren eines Marders

Beijing – Wie die parteiische westliche Presse berichtet, sei es im Land der unbegrenzten Persönlichkeitsentfaltung (begrenzt, China) zu einem „Protest“ gekommen. Angeblich hätten sieben Demonstranten der verbotenen* Organisation „Students For a Free Tibet“ (SFFT) eine „Aktion“ in der Nähe des wunderbaren Parks der Integrierten Minderheiten durchführen wollen. Als ein britisches Kamerateam dies filmen wollte, soll es zu massiver Behinderung und anschließend zu Mißhandlungen durch Chinesische Polizisten gekommen sein.
Diese Meldungen sind natürlich falsch, erlogen und ausgedacht. Wie 150 Chinesische Sicherheitsbeamte bezeugen kam es zur heutigen Mittagszeit zu folgenden Ereignissen:
11.45 Uhr – Ein britisches Kamerateam kommt am Park der Integrierten Minderheiten mit einer westlichen Luxuslimousine vorgefahren und provoziert Passanten, systemkritische Äußerungen über ihr geliebtes China zu machen. Diese sollen gefilmt und an den Meistbietenden ausverkauft werden, ohne das Chinesische Volk daran Teil haben zu lassen. Die perfide Operation scheitert am Patriotismus der Chinesen und ihrer Begeisterung für ihre Regierung, ihre Partei und ihr China.
11.58 Uhr – Eine Zelle der terroristischen Vereinigung „Suicidebombers For Fatal Terror“ (SFFT) wird auf die Provokateure aufmerksam und sieht ihre Chance, einen medienwirksamen Anschlag zu verüben.
11.59 Uhr – Chinesische Polizisten werden auf die Terroristen aufmerksam und unternehmen den Versuch, unter dem selbstverständlichen Einsatz ihres Lebens, die Umstehenden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Dabei werden auch Regenschirme von Passanten eingesetzt.
12.00 Uhr – Britische Journalisten widersetzen sich der Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung der Chinesischen Polizei. Unbedingt wollen sie in die mögliche Explosionszone gelangen, um möglichst reißerische Bilder für ihren Beitrag zu bekommen. Dadurch gefährden sie nicht nur die Einsatzkräfte sondern auch andere Passanten.
12.02 Uhr – Bis zur vollständigen Klärung der Vorkommnisse werden die Umstehenden an einen sicheren Ort gebracht. Es wird ein Restaurant gewählt, da sihc nach Chinesischen Erkenntnissen Westeuropäer schneller von einem Schockzustand erholen, wenn sie essen.
12.03 Uhr – John R. von einem westlichen Nachrichtensender ist sichtlich betrübt ob der mangelnden Brisanz seines Beitrags. Bevor Chinesische Sicherheitskräfte reagieren können tritt sich John R. mehrmals auf die eigenen Hände, um eine Story von brutalen Polizisten zu fingieren. Wie der verlinkte Bericht zeigt, soll dieser Coup aufgehen, da alle westlichen Medien eine voreingenommene Rolle gegenüber dem wunderbaren Kulturreich China, dem Erfinder des Papiers, Schießpulvers und des Buchdrucks, einnehmen.
12.22 Uhr – In nur 20 Minuten ist die Lage unter Kontrolle gebracht worden und die westlichen Provokateure werden wieder auf die Straße gesetzt*.

Alles in allem ein großer Tag* für die Sicherheit* der Gäste* der olympischen Spiele* von China*.

* In China.

Edit: Für unser internationales Publikum natürlich auch in Fantasie-Englisch.